Radfahren, Radwandern, Radtouren bzw. Radreisen auf dem Peloponnes

 

Radfahren auf dem Peloponnes kann eine sehr schöne Erfahrung sein und bringt einem Land und Leute auf eine ruhige, intensive Art näher. Dabei sollten aber ein paar Dinge beachtet werden. Die meisten Straßen, oft auch in abgelegenen Regionen, sind mittlerweile geteert. Viele Straßen haben nur wenig Autoverkehr, sodass sich dort angenehm radeln läßt. Lediglich die Nationalstraßen, die Hauptverbindungswege zwischen den größeren Orten sind stark befahren.

Radfahren auf dem Peloponnes in Griechenland

Wer schon einmal in der Region war, weiß, dass es hier zum Teil sehr gebirgig ist. Bei der Wahl der Strecke sollte darauf geachtet werden! Ungeübte Radler sollten die entsprechende Strecke wählen.

Der Peloponnes gehört zu Südgriechenland. Es wird also ab etwa Anfang/Mitte Juni bis Ende August entsprechend heiß und die Straßen bieten natürlich keinen Schatten. Die beste Zeit für Radtouren ist somit ab Anfang April (es kann auch schon etwas früher durchaus sehr angenehm sein) bis zum Anfang des Hochsommers und dann wieder September und Oktober. Es kann in dieser Zeit zwar schon Mal etwas regnen. Dies ist aber meist nur von kurzer Dauer. Wer in den Sommermonaten nach Griechenland kommt sollte die Radtouren auf die frühen Morgenstunden verlegen und am frühen Abend die Rückfahrt einplanen.

Die Griechen haben sich, nichts zuletzt durch die Touristen mittlerweile an Radfahrer auf den Straßen gewöhnt und gehen durchaus rücksichtsvoll mit ihnen um. So halten sie meist auch entsprechend Abstand. Den geringsten Abstand beim Radfahren auf dem Peloponnes war von einem Fahrzeug mit deutschem Kennzeichen zu sehen.

Im folgenden möchten wir ein paar organisierte Radwandertouren vorstellen. Diese zeichnen sich jedoch durch ein hohes Maß an individuellen Möglichkeiten aus. Organisiert sind die jeweiligen Übernachtungsunterkünfte in landestypischen guten Mittelklassehotels mit Dusche/WC mit Frühstück. Ein separater Gepäcktransport sowie Kartenmaterial mit markierter Route mit Informationenen über die Sehenswürdigkeiten. Wo Sie unterwegs anhalten und wie Sie die Zeit verbringen oder ob Sie alleine oder in einer Gruppe fahren, entscheiden Sie!

 


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Lakonische Radtour

Radfahren, Radwandern, Radreisen auf dem Peloponnes in Griechenland >>

Von Sparta nach Monemvasia

Lakonische Runde: Sparta, die Küste des lakonischen Golfs und Monemvasia

(ca. 232 km, leichte Radreise, 8 Tage / 7 Nächte, individuelle Einzelreise)

Die Tour

Vom antiken Sparta aus führt Sie diese Tour entlang der Ausläufer der prächtigen Gebirgsreihe des Taygetos an die Küste des Lakonischen Golfs. Hier folgen Sie von Gythion ausgehend der  Küste, lernen kleine Fischerdörfchen und tolle Strände und Buchten kennen und können der Insel Elafonisos einen Besuch abstatten. Die Tour endet schließlich in Monemvasia, eines der wohl schönsten Städtchen des Peloponnes, gebaut als wehrhafte Festung auf einem mächtigen Felsklotz vor der Küste.

Einige Highlights:

·         Das antike Sparta

·         Das antike Mystras

·         Der Küstenort Gythion

·         Elafonisos, einer der schönsten Strände Griechenlands

·         Der Felsenort Monemvasia

 

Tag für Tag:

  • 1. Tag: Anreise Sparta
  • 2. Tag: Sparta - Mystras - Gythion (ca. 53 km)
  • 3. Tag: Gythion - Skoytari – Gythion (ca. 40 km)
  • 4. Tag: Gythion - Elea (ca. 37 km)
  • 5. Tag: Elea - Neapoli (ca. 55 km)
  • 6. Tag: Ausflug Elafonisos  (ca. 26 km)
  • 7. Tag: Neapoli - Monemvasia (ca. 21 km)
  • 8. Tag: Individuelle Abreise oder Möglichkeit zur Verlängerung

 

Charakteristik der Tour

Die wenigen Steigungen erforden keine allzu großen Anstrengungen, lediglich südlich von Marathias gibt es eine Schiebepassage, wenn man die Nebenstraße an der Küste wieder Richtung Inland verlässt.  Sie sind fast durchgehend auf aspahltierten und wenig befahrenen Nebenstraßen unterwegs. Die Tour ist auch für kleine Piraten ein Abenteuer!

Der Reiseverlauf

Tag 1: Anreise nach Sparta

 

Individuelle Anreise nach Sparta. Per Flugzeug nach Athen oder Kalamata (saisonbedingt). Per Fähre nach Pátras. Der Transfer vom Flug- oder Fährhafen zum Hotel und zurück kann auf Wunsch gebucht werden.   

 

Tag 2:  Sparta - Mystras - Gythion (ca. 53 km)

Von Spartá aus startet Ihre erste Etappe in Richtung Gythion, eine der wichtigsten Hafenstädte des antiken Spartá. Zunächst geht es aber zu der mittelalterlichen Stadt Misythera, eine Ruinenstadt, die einen ganzen Berghang für sich einnimmt, gekrönt von einem venezianischen Schloss. Sie sollten sich für den Besuch Zeit nehmen und auch durch das am Fuße des Berges gelegene Tourismusdorf Mystras bummeln. Danach führt die Strecke meist bergab durch das Gebirge, vorbei an kleinen Dörfern und Farmen. Nehmen Sie sich nach der Ankunft Zeit zum Schwimmen und Entspannen.  

 

Tag 3: Gythion - Skoytari - Gythion (ca. 40 km)

 

Heute radeln Sie an der Küste entlang Richtung Südwesten, bis nach Skoytari. Vorbei an wunderschönen Buchten und traumhafter Natur landen Sie in dem kleinen, gemütlichen Badeort. Genießen Sie die Zeit in der Küstenlandschaft der Mani, bevor es wieder zurück nach Gythion geht.

 

Tag 4: Gythion - Elea (ca. 37 km)

Heute radeln Sie durch Zitronen- und Orangenbaumplantagen und immer wieder öffnet sich der Blick auf den Lakonischen Golf. Anstiege sind an diesem sehr entspannten Tag Mangelware. Freuen Sie sich am Ziel über den verträumten Hafen mit seinen vielen kleinen Fischerbooten – ein Paradies für Fotografen!

Tag 5: Elea- Neapoli (ca. 55 km)

Von Elea radeln Sie heute der Küste folgend nach Neapoli. In Marathias sollten Sie hinunter zur kleinen Küstenstraße fahren. Das erfordert zwar einige Kilometer später einen ca. 3 km langen Anstieg mit Schiebepassagen, wird aber durch die einzigartige Küste belohnt. In der Hafenstadt Neapoli erwartet Sie eine nette Küstenpromenade und viele Tavernen. In den Restaurants erwarten Sie auch hier köstliche Fischgerichte.

Tag 6: Neapoli – Elafonisos – Neapoli (ca. 26 km)

Freuen Sie sich auf einige der schönsten Strände Griechenlands. Sie radeln auf flachen Wegen nach Póynta und setzen hier mit der Fähre (ca. 15 Min., nicht im Preis enthalten) auf die Insel Elafonisos über. Genießen Sie die  einmaligen Strände, Kontogoni und Kalogeras, Lefki, Simos und Sarakiniko, bevor Sie sich auf den Rückweg machen.

Tag 7: Neapoli-Monemvasia (ca. 21 km)

Der letzte Tag Ihrer Reise führt Sie nach Monemvasia. Mit dem Shuttlebus werden Sie auf den Bergrücken gefahren. Von hier aus lassen Sie sich langsam und gemütlich aus 600 m Höhe zum Limerischen Golf hinunterrollen. Schon aus der Ferne entdecken Sie den wuchtigen Felsklotz, der der Küste vorgelagert ist und an dessen südlicher Felswand wie angeklebt der  Festungsort Monemvasia liegt. Monemvasia war im byzantinischen Reich ein bedeutender Stützpunkt und galt wegen seiner Uneinnehmbarkeit immer als das Gibraltar des Ostens. So endet die Tour mit einem absoluten Höhepunkt und Sie sollten den Bummel durch die holprigen Gassen des Ortes reichlich genießen.

Tag 8: Abreise

Transfer zum Flughafen (kann zugebucht werden), dann geht es zurück nach Deutschland. Auf Wunsch Verlängerung in Monemvasia, Athen oder an einem schönen Strand.

Termine

 Anreise jeden Samstag vom 05.04.–28.06. und vom 30.08.-18.10.2014 (jeweils letzter
  Starttermin).
In den Monaten Juli und August Hochsaisonzuschlag!

 

Mindesteilnehmerzahl

• 2 Personen an jedem Starttermin – also auch Singles sind herzlich willkommen!

 

Enthaltene Leistungen, individuelle Einzelreise:

7 Übernachtungen mit Frühstück in landestypischen guten Mittelklassehotels mit DU/WC
Separater Gepäcktransport
Transfer von Neapoli ins Gebirge Richtung Monemvasia
Kartenmaterial mit markierter Route
Tipps zur Reisevorbereitung
Touristische Informationen über die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke
24 h Notfall Hotline
Sicherungsschein pro Teilnehmer zur gesetzlich vorgeschriebenen Kundengeldabsicherung

Preise 2014

      ·         Reisepreis pro Person im Doppelzimmer (DU/WC): € 735,-
·         Reisepreis pro Person im Doppelzimmer Hochsaison (Reisezeit Juli + August): € 775,-
·         Einzelzimmerzuschlag pro Person: € 125,-
·         Leihrad mit Gepäcktasche (24-Gang): € 70,-

Transfers bei mindestens zwei Personen:

Flughafen Athen - Sparta: € 55,- p. P.
Flughafen Kalamata – Sparta:  35,- p. P.
Monemvasia – Flughafen Athen: € 85,- p. P.
Monemvasia – Flughafen Kalamata:  65,- p. P.

Auch andere Transfers, zum Beispiel wenn Sie Ihre Reise an anderer Stelle verlängern wollen, organisieren wir gerne für Sie. Einfach anfragen!

Reiseverlängerung – bitte lassen Sie sich beraten!

Zusatzübernachtung Monemvasia: DZ: € 30,- p. P.   -    EZ: € 45,-
Zusatzübernachtung Sparta:  DZ: € 40,- p. P.   -   EZ: € 55,-

Über die Entwicklung dieser Radtour

Ausgestattet mit Expertenverträgen entsendete die deutsch-griechische Versammlung den Geographen Stefan Bücker und seinen Kollegen Philipp Wysocki 2013 auf den Peloponnes, um die dortige Regierung in Sachen Radwandertourismus zu beraten. Gemeinsam mit Delegierten der Regierung haben sie tausende Kilometer zurückgelegt und unzählige Gespräche gefürht, um die Route dieser Tour festzulegen. Heute liegt ein mit viel Herzblut entwickeltes Radreiseangebot vor, dass Sie hier direkt buchen können.

Anreise nach Tripolis

Mit dem Auto: Über Italien mit der Fähre nach Patras, von hier aus über die Autobahn nach Süden. Alternativ über Kroatien und Slowenien über Land nach Griechenland.

Mietwagen: Pioneer Tours kümmert sich auch darum!

Eisenbahn: Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage ist der griechische Bahnverkehr leider komplett zum Erliegen gekommen.

Flugzeug: Flüge zum Flughafen Athen oder - je nach Saison - nach Kalamáta. Vom Flughafen aus ist ein Transfer zubuchbar (Fahrtzeit ca. 2 Std. ab Athen, 1 Std. ab Kalamata). Auch öffentliche Überlandbusse fahren etwa im Stundentakt vom Flughafen nach Tripolis und weiter nach Sparta.

Die Radstrecken

Sie radeln zu 99 % auf asphaltierten Wegen und nur wenige km auf Schotterstraßen. Die fruchtbare Hochebene von Sparta und das Umland zwischen Neapoli und Monemvasia sind durchzogen von kleinen und kleinsten Asphaltwegen und auch auf den wenigen Passagen auf breiteren Straßen ist kaum störender Autoverkehr. Insgesamt ist die dünn besiedelte Region verkehrsarm und daher zum Genussradeln bestens geeignet. Auf jeder Radetappe sind zwar auch immer wieder kurze und einzelne längere Steigungen zu meistern, doch insgesamt überwiegen die Abfahrten, da Sie in Sparta auf 200 m Höhe starten und zum Meer hinabrollen und auch beim Transfer nach Monemvasia ins Gebirge gebracht werden und erneut zum Meer abwärts rollen. Mit etwas Grundkondition ist diese insgesamt „leichte“ Tour gut zu schaffen und zu genießen.

 

Ihr Reiseveranstalter: Pioneer Erlebnisreisen GmbH, Lenaustr. 10, 72070 Tübingen

 

 

 

 

Zuletzt geändert am: Jun 08 2018 um 3:15 PM

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