Koroni - Κορώνη


liegt im Süden des westlichen Fingers des Peloponnes an der Spitze einer in das Meer „springenden“ Landzunge an einem kleinen Berg. Oberhalb von Koroni auf einem Hügel liegt eine, von den Venezianern im 13. Jahrhundert erbaute Festung, die noch gut erhalten ist. Hier befindet sich auch ein noch heute bewohntes Kloster.
 

Koroni 2015

Das Fischerdorf liegt rund 50 km in südlicher Richtung entfernt von Kalamata und hat knapp 1.500 Einwohner. Damit gehört Koroni schon eher zu den größeren Ortschaften auf dem südwestlichen Peloponnes. Sicher auch deshalb ist die Anbindung mit den Überlandbusse relativ gut. Die Haltestelle bietet wenig Platz und somit wird einem immer etwas "Kino" geboten, wenn der Bus auf dem kleinen Platz im Dorf an der Kirche wenden muss.

Die Lage auf dieser kleinen Halbinsel beschert Koroni noch etwas besonderes, nämlich zwei unterschiedliche Küsten.

Die nördliche Seite von Koroni mit der Hafenpromenade ist die geschäftige. Hier reihen sich neben einer Vielzahl von Geschäften die Restaurants und Tavernen dicht am Hafen aneinander. Die Tische und Stühle sind eher modernerer Art, wodurch das typisch griechische Flair etwas verloren geht. Dafür sitzt der Gast aber unmittelbar am Hafenbecken mit Blick auf die schaukelnden Fischerboote und die gegenüberliegende Mani. Hat was!

Im geschützten Hafen gesellen sich zu den vielen Fischerbooten auch immer wieder Segelboote und Motorjachten der über das Mittelmeer kommenden Besucher von Koroni.

 
Koroni Ufermeile
 

Die nach Süden zugewandte Küste besticht mit ihrem 2 km langen Sandstrand,  der Saga Beach. Der Strand mit seinem klaren Wasser ist auch heute "noch nicht verbaut". Locker verteilt sind hier Hotels, Ferienwohnungen und Ferienhäuser zu finden. Hier ist der ruhigere Teil von Koroni.
 

Koroni mit Blick auf die Saga Beach
Blick vom Friedhof auf die Saga-Beach von Koroni
 

In dem netten Fischerort geht es in seinen engen Gassen meistens rauf oder auch runter und das relativ steil. Genau das macht aber auch den Charme von Koroni aus. Nach jeder Ecke gibt es wieder einen imposanten Blick über die Häuser und das Meer.

Gassen in Koroni

Das blieb in den letzten Jahren nicht unbemerkt und so entstanden viele Ferienhäuser und private Fremdenzimmer. Diejenigen, die ein Hotel suchen, haben in Koroni bis auf die Monate Juli und August jedoch große Chancen eine Unterkunft zu finden.

In der Umgebung von Koroni sind in den letzten Jahren ebenfalls viele neue Ferienhäuser entstanden, die meist von ausländischen Bauherrn (auch vielen Deutschen) als Feriendomizil oder als Dauerwohnsitz genutzt werden.

In Koroni gibt es direkt an der Eingangsstraße (von Norden kommend) auch einen Campingplatz, der ganzjährig geöffnet hat. Es gab auch einen zweitern Platz in der Nähe der Saga-Beach bzw. Memi-Beach, der allerdings schon einige Jahre geschlossen ist.

 

Hier entsteht die neue Strandpromenade von Koroni

 

Neue Uferpromenade von Koroni Herbst 2016
Blick etwa auf halber Länge der Promenade Richtung Koroni
 

Vielleicht, um der steigenden Zahl von Besuchern mehr bieten zu können oder auch nur um die alte Burganlage dabei zu befestigen, wird die Uferpromenade unterhalb der Burg nun verlängert. Am bisherigen Ende des Dorfes geht es nun noch einige hundert Meter weiter. Im Herbst 2016 war bereits alles befestigt. Beleuchtung und Bepflanzung fehlte noch. Mal gespannt, wie es im nächsten Frühjahr aussieht...

Koroni Abstützen eines Burgturms
Türme und Mauern der alter Festung wurden dabei saniert


 

 

Letzte Aktualisierung: 8. März 2017