Finikounda Bucht mit Sandstrand

Finikounda - Φοινικούντα

 

Finikounda liegt an der Südspitze des westlichen Fingers des Peloponnes. Am Ort wurde die Küstenstraße derart verbreitet (es gibt sogar einen Mittelstreifen) und es geht nur geradeaus. Wenn man dieses nette, ehemalige fast nicht zu erreichende Fischerdörfchen nicht kennt, wird man mit dem Fahrzeug mit flotter Geschwindigkeit vorbeifahren. Davon ist aber abzuraten!

Entstanden ist Finikounda gegen 1850. Bis 1930 hieß diese Ansiedlung "Taverna", was wohl daran lag, dass hier die einzige Taverne der Umgebung stand. 1930 erhielt Finikounda dann seinen heutige Namen.

Auch wenn Finikounda in den letzten Jahren rasant gewachsen ist (es gibt viele, meist neue Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Hotels), hat der Ort seinen griechischen Charme erhalten. Es gibt im Ort keine Touristenburgen, auch wenn der Tourismus im Sommer hier kaum zu übersehen ist.

Die Häuser reihen sich unmittelbar an den Sand der schönen Bucht (langsam ins Meer abfallender Sandstrand und somit auch gut für Kinder geeignet), sodass von dem vielen Neubauten so gut wie nichts zu sehen ist.

Finikounda hat insgesamt fünf Campingplätze zu bieten. Vier davon schließen sich nacheinander im Westen an den Ort an. Die Entfernung zum Zentrum beträgt zwischen 300m und 3 km. Ein weiterer Campinplatz liegt östlich vom Ort in rund 1,5km Entfernung. Alle Plätze liegen unmittelbar an den Sandstränden.

Auch wenn es sich hier gut "abhängen" läßt, so ist Finikounda aber auch ein guter Ausgangspunkt, um die Sehenswürdigkeiten der nahen Umgebung zu besichtigen: Methoni mit seiner gut erhaltenen Burganlage, Koroni, die Polylimnio-Wasserfälle, die lebendige, typisch griechische Stadt Pylos oder auch die Navarino-Bucht sind nicht all zu weit entfernt.

Trotzdem geht es außer im Juli und August noch sehr beschaulich zu. Aber seht selbst.......

 

Wer in Finikounda nicht nur relaxen möchte, findet hier auch eine Surfstation, wo die komplette Ausstattung ausgeliehen werden kann. Neben dem Surfangebot besteht auch die Möglichkeit, sich ein Kajak zu leihen oder an einer Catamarantour teilzunehmen. Seit 2012 gibt es außerdem eine Tauchstation in der z. B. Tauchkurse belegt werden können (die Ausrüstung kann gestellt werden) oder auch Motorboote ausgeliehen werden können.

Fürs Abendprogramm gibt es neben den vielen Tavernen und Kafenions noch zwei Musikbars und eine Diskothek, die allerdings nur in den Sommermonaten geöffnet hat.

Für Selbstversorger gibt es in Finikounda mehrere Supermärkte verschiedener Größe. Ein kleiner befindet sich unmittelbar an der "Uferpromenade". Ein etwas größerer in unmittelbarer Nähe der Kirche. Zwei weitere gibt es dann noch an der Nationalstraße.

Natürlich verfügt Finikounda auch über eine Menge von Tavernen und Kafenions mit entsprechenden griechischen Speisen und Getränken. Einige Empfehlungen sind links im Menü aufgelistet.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit, von der sich im Ort befindenden Pizzeria zwischen 18.00 und 24.00 Uhr die Pizza, Nudelgerichte, Salat etc. direkt frei Haus zuliefern zu lassen.

Das Internet hat auch schon längst Einzug in Finikounda gehalten. Neben allen Campingplätzen bieten viele Restaurants und Kafenions WLAN-Zugang für Ihre Gäste an. Manche Netze sind offen, bei den anderen reicht eine kurze Nachfrage nach dem Kennwort.
Weiterhin gibt es einen Internet-Hotspot-WLAN Zugang für die Region Finikounda. Für diesen nicht kostenfreien Zugang gibt es entsprechende Prepaid-Karten, die an verschiedenen Stellen im Ort zu erwerben sind.


Insel Schiza:
Die Insel liegt vor der Küste von Finikounda und wäre eigentlich einen kleinen Ausflug wert. Leider ist aber der Zugang verboten, da die Insel als Schießübungsplatz der Luftwaffe genutzt wird. Nachdem die Schießübungen 2004 eingestellt wurden, darf seit Oktober 2010 gegen öffentlichen Widerstand dort wieder geschossen werden. Da die Insel Schiza als besonderes Schutzgebiet (BSG) in das Netzwerk Natura 2000 integriert ist, stellt sich die Frage, ob hier gegen EU-Recht verstoßen wird.

In der westlichen Seite der Insel Schiza, die sich früher Kamprera oder Karvera nannte, und in Abstand von 400 Metern vom Meer, befindet sich eine wunderschöne unerforschte Höhle die bekannt ist als “Mavri Tripa“ (Schwarzes Loch), die aus einem neusteinzeitlichen Gestein besteht.


 

Letzte Aktualisierung: 2. März 2017