Didyma


Einzelnen vielleicht bekannt als ein antikes Heiligtum im Westen Kleinasiens mit heutigen Namen 'Didim'. Der Ort Didyma auf dem Peloponnes in der Region Argolis ist nicht von großem Interesse. Der in einer flachen Talebene gelegene Ort ist bekannt durch seine beiden sehr großen Dolinen. Diese Löcher im Gestein sind also nicht, wie gerne behauptet wird, durch Meteoriten entstanden. Das Gestein wurde längere Zeit unterspült und daraus folgend kam es zum Einsturz und der Entstehung dieser Löcher.

Wer von weitem Richtung Didyma fährt, sieht bereits frühzeitig das größere der beiden Öffnungen.

Didyma von weitemDidyma grosses Loch von nahem

 

Didyma Blick ins grosse Loch

Wer sich dem Loch nähert ist jedoch beeindruckt von der Größe. Geschätzte gut 100 Meter Durchmesser wird es haben und hineinfallen möchte auch keiner. Beim Blick über den Rand (Foto links) kommt vielleicht etwas Enttäuschung auf. Es gibt eigentlich nichts besonderes zu sehen.

Die Dolinen von Didyma sind einfach zu finden. Auf der Verbindungsstraße von Epidaurus nach Kranidi einfach an der gut gekennzeichneten Ausfahrt nach Didyma folgen. Dann ist eins der Löcher schon zu sehen. Im weiteren kommt dann auch noch die Beschilderung. Es folgt ein kleiner Parkplatz an der kleineren Doline. Es folgt dann noch eine weitere Schotterpiste, die aber im Verlauf immer schlechter wird. Vom Parkplatz sind es dann zu Fuss maximal 10 Minuten.

Blick vom Rand in die kleinere Doline von Didyma

 

Die kleinere Doline (so klein ist sie auch nicht, etwa halb so groß) ist direkt vom Parkplatz aus zu besichtigen. Sie ist durch einige Pinien etwas versteckt und es gibt auch einen Zaun, der zumindest an einer Stelle durchlässig ist. In dieser kleineren Doline befindet sich auch eine mittlerweile restaurierte Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Zu Erreichen ist "das kleine Loch" durch eine Art Gartentor am Eingang.

 

 

Letzte Aktualisierung: 14. September 2015